verstehen.verbinden.verwirklichen.
    Active Experience Approach
    wissenschaftlich fundiert

    Active Experience Approach

    Sprachen lernen durch aktives Erleben – wissenschaftlich fundiert, neurowissenschaftlich untermauert, praktisch bewährt

    Was ist der Active Experience Approach?

    Der Active Experience Approach (AXA) ist eine wissenschaftlich fundierte Lernmethode, die auf dem Prinzip des Lernens durch Handeln basiert. Anstatt passiv Informationen aufzunehmen, bauen Erwachsene ihr Wissen durch direkte Erfahrungen, praktische Aufgaben und bewusste Reflexion auf.

    Diese Methode verbindet die pädagogischen Ansätze von John Dewey("Learning by Doing"), David Kolb's Erfahrungslernen und Malcolm Knowles' Andragogik-Prinzipien. Sie nutzt die natürliche Lernfähigkeit des erwachsenen Gehirns und aktiviert neuronale Netzwerke durch praktisches Handeln.

    Der Kolb'sche Lernzyklus

    Erfahrung

    Direkte Begegnung mit der Sprache in authentischen Situationen – reale Gespräche, echte Aufgaben, unmittelbare Erlebnisse.

    Reflexion

    Was ist passiert? Was hat funktioniert? Bewusste Analyse der Erfahrung und Identifikation von Mustern.

    Abstraktion

    Regeln und Strukturen erkennen, Grammatik verstehen, Wortschatz systematisieren – Wissen wird konstruiert.

    Experiment

    Das Gelernte in neuen Situationen anwenden, Hypothesen testen, kreativ experimentieren – der Zyklus beginnt von vorne.

    Der Zyklus wiederholt sich

    Kernprinzipien der AXA-Methode

    Erfahrungszyklus

    Konkretes Erleben → Reflexion → Abstraktion → Neues Experimentieren

    Neuroplastizität

    Das erwachsene Gehirn bleibt anpassungsfähig und lernt durch Erfahrung

    Spiegelneuronen

    Lernen durch Beobachtung und Nachahmung aktiviert neuronale Netzwerke

    Problemorientiert

    Erwachsene lernen am besten durch Lösung realer Herausforderungen

    Selbstgesteuert

    Autonomie und eigene Erfahrungen als Lernbasis

    Sofortige Relevanz

    Lerninhalt direkt auf Lebensrollen und -situationen anwendbar

    IECL

    Integrated Experiential Competence Ladder

    6 Kompetenzstufen vom ersten Kontakt bis zur meisterhaften Beherrschung

    Stufe 1

    IE1 - Encounter Explorer

    Erste Begegnungen mit der Sprache in authentischen Kontexten

    Praxisbeispiel: 24 Stunden in der Zielstadt – Wege finden, Essen bestellen

    Stufe 2

    IE2 - Engage Navigator

    Kurze Dialoge in bekannten Kontexten, spontane Satzbildung

    Praxisbeispiel: Reklamation per Telefon mit Skript als Unterstützung

    Stufe 3

    IE3 - Express Integrator

    Kombination sprachlicher Mittel, effektiv trotz Fehlern

    Praxisbeispiel: Team-Meeting beim Hackathon leiten, Ergebnisse präsentieren

    Stufe 4

    IE4 - Embed Facilitator

    Missverständnisse minimieren, Nuancen präzise wählen

    Praxisbeispiel: Interkulturelle Workshops mit Feedback moderieren

    Stufe 5

    IE5 - Elevate Mentor

    Sprache fest in Identität verankert, hohe Sicherheit

    Praxisbeispiel: Kollegen coachen, detailliertes Sprachfeedback geben

    Stufe 6

    IE6 - Elevate Architect

    Neuen Diskurs schaffen, Terminologie innovieren

    Praxisbeispiel: Unternehmenskommunikation strategisch gestalten, Fachartikel publizieren

    Meta-Kompetenzen (IECL+)

    Zusätzliche Kompetenzbereiche, die parallel zur Sprachfertigkeit entwickelt werden

    Learning Literacy

    Selbstreflexion, Metakognition, Lernplanung

    Intercultural Agility

    Sensibilität für unterschiedliche Normen, Mediation

    Collaborative Leadership

    Diskussionsführung, Entscheidungsfindung, Motivation

    Digital Communication

    Online-Tools, multimediale Präsentationen

    Wichtig: Meta-Kompetenzen können höchstens eine Stufe über der sprachlichen IECL-Stufe liegen. Beispiel: IE3 ermöglicht maximal Intercultural Agility 4.

    Vorteile der AXA-Methode

    Neurowissenschaftlich fundiert

    Nutzt die Neuroplastizität des erwachsenen Gehirns und aktiviert Spiegelneuronen

    Praxisorientiert

    Direkte Anwendbarkeit auf reale Situationen und Lebensrollen

    Nachhaltig

    Tieferes Verständnis durch aktives Konstruieren von Wissen

    Motivierend

    Hohe Eigenverantwortung und sofort sichtbare Relevanz

    Ganzheitlich

    Kombiniert Sprachkompetenz mit wichtigen Meta-Kompetenzen

    Erwachsenengerecht

    Respektiert Lebenserfahrung und fördert Selbststeuerung

    Implementierung bei terralogos

    1
    Proficiency Challenges

    Jede Stufe hat 3-5 authentische Aufgaben (Rollenspiele, Simulationen, Projekte). Erfolg führt zum Badge der jeweiligen Stufe, bei Schwierigkeiten folgt ein reflektierender Plan und erneutes Experimentieren.

    2
    Kollaboratives Portfolio

    Nach jeder Herausforderung dokumentieren Lernende: Was habe ich gemacht? Was funktionierte/nicht? Was werde ich als nächstes versuchen? Mentoren auf Stufe IE5+ geben Feedback.

    3
    Integrierte Workshops

    Jeder Workshop kombiniert Sprache mit einer Meta-Kompetenz. Beispiel: IE2 Engage Navigator + Digital Communication 2 = Erstellung eines kurzen Podcasts.

    4
    Cross-Level Mentoring

    Lernende auf IE4+ fungieren als Facilitatoren für IE2-3, wodurch sie selbst ihre Embed/Elevate-Kompetenzen festigen.

    AXA

    Bereit für aktives Lernen?

    Erleben Sie die AXA-Methode in unseren Kursen und Workshops. Wissenschaftlich fundiert, praktisch bewährt.